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Heftiger Verkehrsunfall mit einer Schwerverletzten

Zu einem folgenschweren Unfall kam es gegen 18:20 Uhr in Ludwigsburg im Kreuzungsbereich der Frankfurter Straße mit der Katharinenstraße und dem Rosenackerweg. Eine 55-jährige Fahrerin eines Nissans befuhr die Frankfurter Straße ortseinwärts und bog verbotswidrig nach links in den Rosenackerweg ab. Sie kollidierte dabei mit einem 52-jährigen Fahrer eines VW Golf, der die Frankfurter Straße ordnungsgemäß auf dem linken Fahrstreifen in Fahrtrichtung Bietigheim befuhr. Durch die Wucht des Aufpralls kippte der Nissan auf die Seite und beschädigte dabei ein auf einer Verkehrsinsel befindliches Verkehrszeichen. Die 55-Jährige Nissan-Fahrerin wurde bei dem Unfall schwer verletzt, konnte sich jedoch mit Hilfe der Einsatzkräfte vor Ort selbst aus dem Fahrzeug befreien. Sie wurde in ein Krankenhaus verbracht. Der 52-jährige Golf-Fahrer blieb unverletzt. Der Sachschaden beläuft sich auf insgesamt etwa 30 000 Euro, beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Für die Dauer der Unfallaufnahme war ein Fahrstreifen der Frankfurter Straße in Fahrtrichtung Ortsausgang gesperrt, der Verkehr staute sich bis zur Schlossstraße zurück. Im Einsatz waren vier Einsatzfahrzeuge des Polizeipräsidiums Ludwigsburg, ein Fahrzeug der Feuerwehr Ludwigsburg mit drei Wehrleuten sowie zwei Rettungswagen und ein Notarzt.

14-jähriges Mädchen stirbt nach Messerattacke – 27-Jähriger festgenommen

Nach einem Angriff auf zwei Mädchen in der Gemeinde Illerkirchberg im baden-württembergischen Alb-Donau-Kreis ist eine 14-Jährige Deutsche mit türkischen Migrationshintergund ihren Verletzungen erlegen. Das teilte das Polizeipräsidium Ulm mit. Ein 27-jähriger Tatverdächtiger soll zuvor die Kinder am Montagmorgen auf dem Weg zur Schule mit einem Messer angegriffen haben.

Was war genau passiert?

Gegen 7.30 Uhr hatten Zeugen der Polizei gemeldet, dass in Oberkirchberg zwei Mädchen angegriffen und verletzt worden seien. Der alarmierte Rettungsdienst kümmerte sich sofort um die 13 und 14 Jahre alten Mädchen und brachte sie in Kliniken. Dort verstarb die 14-Jährige im Laufe des Tages. Die noch laufende Obduktion soll nähere Hinweise auf die genaue Todesursache geben.

Die Polizei nahm sofort die Ermittlungen auf. Sie erfuhr, dass der Angreifer aus einer benachbarten Asylbewerberunterkunft gekommen und nach der Tat dorthin wieder geflüchtet sei. Als die Polizei diese mit Spezialkräften durchsuchte, traf sie dort auf drei Bewohner, alle Asylbewerber aus Eritrea. Zwei nahm sie mit zur Dienststelle. Der Dritte war verletzt und musste in ärztliche Behandlung.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Ermittler wurden die Mädchen vermutlich mit einem Messer angegriffen. Die Mädchen waren zu dieser Zeit auf dem Weg zur Schule. Die 14-Jährige musste nach dem Angriff noch am Tatort wiederbelebt werden, bevor sie in die Klinik gebracht wurde, wo sie trotz aller ärztlichen Bemühungen verstarb. Auch die 13-Jährige, ebenfalls eine deutsche Staatsangehörige, musste schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt in einer Klinik behandelt werden.

Der 27-Jährige, der verletzt in der Unterkunft angetroffen wurde, steht im Verdacht, die Mädchen angegriffen zu haben. Bei ihm fand die Polizei auch ein Messer, welches als Tatwaffe in Betracht kommt. Der Verdächtige befindet sich aktuell unter polizeilicher Bewachung in einem Krankenhaus.

Jetzt ermitteln Staatsanwaltschaft und Polizei, weshalb es zum Angriff auf die beiden Mädchen kam und ob der Tatverdächtige und die beiden Mädchen sich vorher kannten.

Die Polizei betont, dass sie sich bewusst ist, dass Ereignisse dieser Art Ängste und Emotionen schüren. Sie bittet daher darum, keinen Generalverdacht gegen Fremde, Schutzsuchende oder Asylbewerber allgemein zu hegen oder solchem Verdacht Vorschub oder Unterstützung zu leisten.

red