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Die schönsten Weihnachtsbuden wurden prämiert

Der Ludwigsburger Barock-Weihnachtsmarkt ist bekannt für seine imposanten Lichterengel, die ihre glitzernden Flügel über den rund 180 festlich geschmückten Ständen ausbreiten. Genau diese Stände, Hütten und Buden hat eine dreiköpfige Jury am vergangenen Donnerstag genauer unter die Lupe genommen. Heute wurden die Sieger mit dem „Ludwigsburger Engel“ ausgezeichnet und die Preise für die ersten drei Plätze offiziell überreicht. Neben einer goldenen Plakette erhielten die Standinhaber je nach Platzierung ein Preisgeld in Höhe von 100 – 300 €.

Am Donnerstag, den 28. November waren zwei Mitarbeiterinnen von Tourismus & Events Ludwigsburg sowie der Ludwigsburger Citymanager Markus Fischer mit Klemmbrett und Kugelschreiber auf dem Weihnachtsmarkt unterwegs, um jeden einzelnen Stand nach Kriterien wie thematischer Stimmigkeit, der passenden Farbauswahl sowie Dekoration und Beleuchtung zu bewerten.

Auf den vorderen Plätzen ergab sich dabei ein äußerst enges Resultat. Der vierte Platz ging sogar an drei punktgleiche Stände, die ganz knapp leer ausgingen. Die drei Gewinnerstände konnten die Jury wiederum mit einer besonders herausragenden Deko und einem stimmiges Gesamtkonzept überzeugen. Die liebevoll ausgewählten Gestaltungs-Elemente wurden mit viel Mühe und Kreativität angeordnet und tragen maßgeblich zum einladenden Konzept des Ludwigsburger Barock-Weihnachtsmarkts bei.

Die Gewinner des Ludwigsburger Engels 2019 sind:

  1. Platz: Stand Nr. 500 – Toni Maroni 

Dass heiße Maroni auf dem Weihnachtsmarkt nicht fehlen dürfen, ist eindeutig. Dass aber auch die Gestaltung des zugehörigen Stands vorbeigehende Besucher staunen lässt und Kinderaugen zum leuchten bringt, ist nicht selbstverständlich und verdient in diesem Jahr den ersten Platz. Der über die Landesgrenzen hinaus bekannte Toni Maroni überzeugt mit einer geschmackvollen Dekoration, einem kleinen Außenbereich und einer ansprechenden Beleuchtung. Besonderes Highlight ist der fahrende Dampfzug, der hörbar schnaufend seine Runden entlang des Dachvorsprungs dreht.

 

  1. Platz: Stand Nr. 112 – Ursula Leyk-Lichthäuser GmbH

Der Ludwigsburger Barock-Weihnachtsmarkt besteht zu 25% aus Anbietern hochwertigen Kunsthandwerks. Daher ist es eine besondere Anerkennung, dass die Ursula Leyk-Lichthäuser GmbH mit ihrem Stand den zweiten Platz belegt hat. Wie der Name schon sagt, stehen die Lichthäuser im Vordergrund der Präsentation, finden sich aber sowohl auf dem Dach als auch in Form der Hütte selbst wieder. Die zudem passend ausgewählte Dekoration macht den Stand zu einem echten Hingucker.

 

  1. Platz: Stand Nr. 6 – Dolomitenhütte Olivier

Die Dolomitenhütte Olivier ist erst zum zweiten Mal Teil des Ludwigsburger Barock-Weihnachtsmarkts und hat es direkt auf Platz 3 geschafft. Der einladende und heimelige Charme der Hütte und der stimmig dekorierte Außenbereich konnten die Jury begeistern.

Die Hüttenprämierung wurde in diesem Jahr wieder eingeführt, um die Kreativität und den Aufwand derjenigen Standinhaber zu belohnen, die sich sehr viel Mühe geben und um zusätzlich einen Anreiz für alle zu schaffen, die schöne Atmosphäre im barocken Ambiente des Ludwigsburger Barock-Weihnachtsmarkts weiter zu pflegen und auszubauen.

14-jähriges Mädchen stirbt nach Messerattacke – 27-Jähriger festgenommen

Nach einem Angriff auf zwei Mädchen in der Gemeinde Illerkirchberg im baden-württembergischen Alb-Donau-Kreis ist eine 14-Jährige Deutsche mit türkischen Migrationshintergund ihren Verletzungen erlegen. Das teilte das Polizeipräsidium Ulm mit. Ein 27-jähriger Tatverdächtiger soll zuvor die Kinder am Montagmorgen auf dem Weg zur Schule mit einem Messer angegriffen haben.

Was war genau passiert?

Gegen 7.30 Uhr hatten Zeugen der Polizei gemeldet, dass in Oberkirchberg zwei Mädchen angegriffen und verletzt worden seien. Der alarmierte Rettungsdienst kümmerte sich sofort um die 13 und 14 Jahre alten Mädchen und brachte sie in Kliniken. Dort verstarb die 14-Jährige im Laufe des Tages. Die noch laufende Obduktion soll nähere Hinweise auf die genaue Todesursache geben.

Die Polizei nahm sofort die Ermittlungen auf. Sie erfuhr, dass der Angreifer aus einer benachbarten Asylbewerberunterkunft gekommen und nach der Tat dorthin wieder geflüchtet sei. Als die Polizei diese mit Spezialkräften durchsuchte, traf sie dort auf drei Bewohner, alle Asylbewerber aus Eritrea. Zwei nahm sie mit zur Dienststelle. Der Dritte war verletzt und musste in ärztliche Behandlung.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Ermittler wurden die Mädchen vermutlich mit einem Messer angegriffen. Die Mädchen waren zu dieser Zeit auf dem Weg zur Schule. Die 14-Jährige musste nach dem Angriff noch am Tatort wiederbelebt werden, bevor sie in die Klinik gebracht wurde, wo sie trotz aller ärztlichen Bemühungen verstarb. Auch die 13-Jährige, ebenfalls eine deutsche Staatsangehörige, musste schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt in einer Klinik behandelt werden.

Der 27-Jährige, der verletzt in der Unterkunft angetroffen wurde, steht im Verdacht, die Mädchen angegriffen zu haben. Bei ihm fand die Polizei auch ein Messer, welches als Tatwaffe in Betracht kommt. Der Verdächtige befindet sich aktuell unter polizeilicher Bewachung in einem Krankenhaus.

Jetzt ermitteln Staatsanwaltschaft und Polizei, weshalb es zum Angriff auf die beiden Mädchen kam und ob der Tatverdächtige und die beiden Mädchen sich vorher kannten.

Die Polizei betont, dass sie sich bewusst ist, dass Ereignisse dieser Art Ängste und Emotionen schüren. Sie bittet daher darum, keinen Generalverdacht gegen Fremde, Schutzsuchende oder Asylbewerber allgemein zu hegen oder solchem Verdacht Vorschub oder Unterstützung zu leisten.

red